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Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt führt Positive Psychologie ein

Geschrieben am: 29. Juli 2026

Unter dem Motto „Das Abenteuerland liegt nicht irgendwo da draußen. Es beginnt genau hier. Und genau heute“ fand im Juni die Auftaktveranstaltung zur Einführung der Positiven Psychologie in der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt statt. Die Positive Psychologie soll dabei langfristig als Haltung in der Lebenshilfe verankert werden. Über 100 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens nahmen an dem Fachtag teil.

Menschen stärken – Flow erleben

Im Arbeitsalltag stehen den Mitarbeitenden der Lebenshilfe häufig Probleme und Herausforderungen gegenüber – und genau hier knüpft die Positive Psychologie an. Ihr Ziel ist es nicht, Probleme zu ignorieren, sondern den Blick bewusst auf Stärken, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten zu richten. „Der Fachtag soll unseren Blick erweitern. Wir wollen unsere Erfolge, unseren Zusammenhalt, Mut und unser Engagement sichtbar machen“, führte Geschäftsführer Martin Zimmer aus. Dabei sei die Lebenshilfe eng mit der Positiven Psychologie verknüpft: „Die Lebenshilfe wurde gegründet, weil Menschen an Möglichkeiten geglaubt haben – nicht an Grenzen, sondern an Chancen.“

Als Referentinnen begleiteten Vertreterinnen der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie  (kurz: DGPP) die Auftaktveranstaltung: Michaela Wegener (Trainerin und Supervisorin) und Nicole Dargent (Trainerin und Coach). Zusätzlich referierte Simone Alt als Level 1 Botschafterin darüber, wie sie in ihrem Unternehmen die Positive Psychologie auf die Arbeit mit Menschen mit Behinderung übertragen hat. Die Referierenden brachten so unterschiedliche Perspektiven und Inspirationen in den Fachtag ein. Das dieser besonders wird merkten die Teilnehmenden schon bei der Ankunft. Auf den Sitzplätzen lagen diverse Marketingmaterialien der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, auch mit dem neu erstellten Logo zur Positiven Psychologie, welche die ISGRO Agenturgruppe unentgeltlich im Frühjahr diesen Jahres gestaltete.

Theorie und Praxis vereint

Zunächst befassten sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen der Positiven Psychologie – darunter das sogenannte PERMA-Modell. So standen Stärkenorientierung, Beziehungen, Sinn, positive Emotionen und Erfolgserlebnisse im Fokus. Den Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichten der Austausch mit Mitarbeiter*innen aus anderen Bereichen der Lebenshilfe, die Reflexion und praxisnahe Übungen. Der zuvor vorgestellte ressourcenorientierte Ansatz der Positiven Psychologie konnte so direkt von den Teilnehmenden auf die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt übertragen werden. Gleichzeitig wurden aber auch Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze deutlich, die die Geschäftsführung als Denkanstoß für zukünftige Entscheidungen mitnahm.

Positive Psychologie als langfristiger Entwicklungsprozess

Die Auftaktveranstaltung markiert den Start eines längeren Prozesses. Nun sollen alle Führungskräfte des Unternehmens in sogenanntem PERMA-Lead weitergebildet werden. Dabei geht es darum, Menschen nicht nur zu organisieren, sondern sie auch in ihren Fähigkeiten zu stärken.

Der Fachtag war damit nicht das Ende einer Veranstaltung, sondern der Beginn eines gemeinsamen Weges: Menschen stärken, Potenziale entdecken und gemeinsam eine Unternehmenskultur fördern, in der Entwicklung, Wertschätzung und Zuversicht ihren festen Platz haben.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referentinnen für den Input und die Weitsicht sowie bei jeden*jeder einzelnen Mitarbeitenden für die Teilnahme – nur gemeinsam können wir Menschen stärken und den Flow erleben.

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